75 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion: Ein Zeitzeuge

JohannHansen1

Heute, am 22.06.2016, genau 75 Jahre nachdem Nazideutschland die Sowjetunion überfallen hat, besuchte uns zufällig ein Zeitzeuge im Wahlkreisbüro von Dr. Alexander S. Neu, MdB. Der am 04.01.1920 geborene Johann Hansen lebt heute in einem Seniorenheim in Siegburg. Er kam schon öfters an unserem Büro vorbei, und heute schaute er rein. In einem kurzen Video schildert der heute 96-jährige seine eigene Sicht auf die aktuelle Weltlage. Es war sehr bewegend.

Hier geht es zum Video:
https://youtu.be/DJOUh9IX0xk

Das Video zeigt nur einen kurzen Ausschnitt des Besuchs von Johann Hansen. Er berichtete außerdem von den Erlebnissen die er als Mitglied der 6. Infantriedivision der Wehrmacht erlebte. So berichtet er, dass er in der Nähe von Rshew für die Nahrungsbeschaffung zuständig war. Morgens sei er an einem Graben vorbeigekommen. Darin lagen die Krieggefangenen, im vorbeigehen schlugen die Deutschen sie mit ihren Gewehrkolben. Es war bitterkalt. Als er am Abend zurück kam sah er, dass mindestens die Häfte der Russen tot war. Die letzten zwei Jahre des Krieges habe er in Gefangenschaft in Moskau verbracht. Dies sei sein Glück gewesen. Zwar hätten sie immer Hunger gehabt, doch nur so hätte er überhaupt überleben können.

Tag der Bundeswehr: schleichende Militarisierung der Gesellschaft stoppen

09.06.2016 – PRESSEMITTEILUNG – Alexander Neu

Tag der Bundeswehr: schleichende Militarisierung der Gesellschaft stoppen

„Die knapp 2,4 Millionen Euro an Steuergeldern, welche die Bundeswehr an einem einzigen Tag ausgibt, um mit zweifelhaften Methoden für Militäreinsätze zu werben, wären an anderer Stelle viel sinnvoller eingesetzt. Angesichts leerer Kassen in den Kommunen, mangelnder Betreuungsmöglichkeiten für Kinder oder der Flüchtlingsherausforderung ist diese Summe mehr als unangemessen “, erklärt Dr. Alexander Neu, Obmann im Verteidigungsausschuss für die Fraktion DIE LINKE anlässlich des am Samstag (11. Juni 2016) zum zweiten Mal stattfindenden Tages der Bundeswehr. (mehr …)

KFOR – die Kriegslüge wird fortgeschrieben

Rede im Bundestag – Dr. Alexander Neu am 02.06.2016

KFOR – die Kriegslüge wird fortgeschrieben

Fortsetzung der Bundeswehr-Beteiligung an KFOR – Rede zur 1. Lesung des Antrags der Bundesregierung

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Im Februar 2001 hatte die ARD eine Dokumentation mit dem Titel veröffentlich: Es begann mit einer Lüge – Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg. Eigentlich hätte ein zweiter Teil mit dem Titel „Kosovo – die Fortsetzung einer Lüge und westliche Doppelstandards“ produziert werden müssen.

Welches sind die wesentlichsten Lügen, die diesen Krieg begleitet haben? Einmal der angebliche Genozid, der Völkermord, der gegen die Albaner stattfindet. Als das nicht mehr beweisbar war, sprach man von einem drohenden Genozid. Spätestens seit heute Morgen sollten wir mit Blick auf die Armenien-Debatte eines begriffen haben: (mehr …)

ANTRAG – DRUCKSACHE NR. 18/86

03.06.2016 – ANTRAG – DRUCKSACHE NR. 18/8656

Die NATO durch ein kollektives System für Frieden und Sicherheit in Europa unter Einschluss Russlands ersetzen

Im Vorfeld des Warschauer NATO-Gipfels äußert die Linksfraktion ihre Kritik am Agieren der NATO, wie z.B. die Untergrabung des internationalen Rechts durch Interventionen, die Eskalation des Konflikts um die Ukraine sowie die Verletzung von Völkerrecht und Grundrechten durch die militärischen Strukturen der NATO (z.B. mit „gezielten Tötungen“ und massenhafte  Bespitzelungen). Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Auflösung der NATO anzustreben, mit dem Austritt aus den militärischen Strukturen als erstem Schritt.

 

 

KLEINE ANFRAGE – DRUCKSACHE NR. 18/8606

02.06.2016 – KLEINE ANFRAGE – DRUCKSACHE NR. 18/8606

Militärische Abschreckung und gefährliche Zwischenfälle – Verhältnis zwischen NATO und Russischer Föderation

Die NATO setzt gegenüber Russland wieder auf Abschreckung. Die NATO-Russland-Grundakte verbietet es, substantielle Kampftruppen in den östlichen NATO-Staaten zu stationieren – die NATO will dieses Verbot durch „Rotation“ von NATO-Kräften umgehen. Vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden sicherheitspolitischen Konfrontation häufen sich Meldungen über Souveränitätsverletzungen, gefährliche Zwischenfälle bei Flugmanövern und andere kritische Situationen, die als Provokationen gewertet werden.

PDF-Datei: KLEINE ANFRAGE – DRUCKSACHE NR. 18/8606